Voll aufgelaufen

Bis zum vergangenen Donnerstag ging ich davon aus, daß ein Sportverein seine verstorbenen Mitglieder zentral ehrt, sozusagen „von oben her“.  Nun tauchte vor 3 oder 4 Wochen das geflorte Bild eines der in letzter Zeit gahingegangenen auf… nur dieses. Allein in unserer Kegelgruppe gab es in letzter Zeit allein 3 Todesfälle. Dies zusammen sagte mir: Der Verein ehrt seine verstorbenen Mitglieder nicht. Das Bild des Sportfreundes an der Wand muß also eine Eigeninitiative sein. Das Dumme ist nur: Wenn es eine Eigeninitiative ist, könnte er das Bild ja auch zu Hause aufhängen. Da ich nun aber wußte, daß der Verstorbene ein Spezl unseres Vorsitzenden war, dachte ich es mir schon, daß das auf seine Veranlassung geschah.  Bis dahin glaubte ich aber immer noch an die Ehrung durch den Verein und wir erlaubten uns deshalb in unserer Gruppe, das Bild abzuhängen, um eine Reaktion hervorzurufen, die uns das Phänomen erklärt. Ich gebe zu, daß es eigentlich nur ein gezielter Witz war, denn auch ich habe nichts gegen die Ehrung unseres Wolfgang Gloge. Wir wollten aber herausfinden, warum der eine geehrt wird und einige andere nicht, zumal wenn bei diesen anderen zwei Spieler dabei waren, die zum Zeitpunkt ihres Ablebens der Methusalem des Vereins waren. Wenn der Vorstand eine – egal welche – Vereinsverwaltungssoftware genutzt hätte, wäre ihm das auch aufgefallen, aber dort wird ja der vereinseigene Laptop ausschließlich als Schreibmaschine gebraucht. Willkommen im Mittelalter! Nun könnte ja einer behaupten, daß meine Meinung sehr egoistisch sei, da ja einer der besagten Methusalems mein eigener Vater war. Er starb kurz vor seinem 93. Geburtstag. Es ist nur so, daß sich mein Vater kurz vor seinem Ableben – denn er kegelte bis zuletzt – laut unserem Vorsitzenden unbedingt schriftlich abmelden sollte, denn das ist ja das Wichtigste in diesem Moment. Er hat es leider nicht mehr geschafft. Ich hoffe nun, daß er nicht noch mal herausgebeten wird.

Ich nehme also aus dieser Geschichte mit: Willst du jemand aus dem Verein ehren, mach es ruhig. Der Verein legt dir keine Steine in den Weg, macht aber auch selbst nichts. Alsdann hier mein Vater mit seiner wahrscheinlichen letzten Ansage:

Ich habe seit 1951 mit euch um Punkte gekämpft, aber jetzt leckt mich!

Kahl mags(?) – NEIN! Er mag es nicht!

Ich hätte es ahnen müssen! Nach dem Tod der Queen, die für mich der Inbegriff von Recht und Ordnung auf der Welt war, kann es eigentlich nicht mehr schlimmer werden… Es sei denn, es gehen auch noch Liebe und Verständnis.  Und so geschah es dann auch. Ich erhielt den schon lange befürchteten Anruf aus dem Pflegeheim, daß meine liebe Mami nun für immer schläft.

Jahrelang habe ich vor diesem Tag gezittert… und nun ist er da. Ich weiß nicht einmal, ob ich nun sie betrauern soll, daß sie gegangen ist, oder mich, für den nun eine sehr, sehr lange Aera zu Ende ist. Ich bin jetzt 67 und allein. Nun ja, nicht wirklich, denn inzwischen habe ich ja auch Frau und Kinder, aber meine „Kinderstube“ ist jetzt endgültig zu Ende. Bis jetzt hatte ich sie immer im Hinterkopf, weil sie schön war. Wir waren nicht reich, nicht berühmt und auch sonst nicht wichtig, aber ich hatte nicht den Eindruck, daß ich mich bei dem Herrn ganz oben beschweren müßte, weil ich eine böse Kindheit gehabt hätte. Deshalb war ich auch mein Leben lang Optimist bis hin zum Klassenkasper. Das war die maximal erreichbare Stufe zum Comedian, der ich vielleicht hätte werden können. Aber die Öffentlichkeit wollte mich anscheinend nicht: Zum Schauspielstudium wurde ich nicht zugelassen und das DJ-Dasein wurde mir als 30-jährigem vergällt von 15jährigen Spinnern, die mit ihren vom Westonkel finanzierten Musikanlagen und Plattensammlungen prahlten. So etwas muß ich nicht haben, weshalb ich dann auch sofort die Chance zum Einstieg ins Taxigeschäft nutzte, weil die Menschen (damals) in diesem Bereich noch dankbar waren. Diese Zeit war zu großen Teilen unterhaltsam. Das kann man zum Beispiel hier lesen.
Ja ich weiß, vor allem mein Vater hat mit seinen restriktiven Ansichten nicht nur Gutes getan, aber das ist eine Sache, die ich erst jetzt erkannt habe, weil mir meine Mutter scheibchenweise Dinge erzählte, die ich vorher nicht wußte und mir dann wie ein gelöstes Puzzle einen Gesamteindruck vom Leben meiner Eltern bis zum Tod meines Vaters verschaffte. Trotzdem bin ich im Nachhinein nicht böse auf ihn, denn er kannte es nicht anders. Er war immer für uns da und was er geleistet hat bei der Pflege meiner Mutter, bevor er starb und sie ins Pflegeheim mußte, das ist mir bis heute fast unbegreiflich. Er hat mir eine Erkenntnis bestätigt, die ich Jahre zuvor beim Tod einer Mitmieterin in meinem Wohnhaus gewann. Diese hatte einen von Geburt an geistig behinderten Sohn und kümmerte sich um ihn bis zu ihrem Tod – mit 99! Ich glaube, das regelt die Natur: „Ich habe eine Aufgabe, also bleibe ich!“.  Aber soll ich mir nun wünschen, daß ich jahrelang pflegebedüerftig bin, damit meine Frau lange lebt? Auch Goethe kannte dieses Problem:

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
die eine will sich von der andern trennen:
Die eine hält in derber Liebeslust
sich an die Welt mit klammernden Organen;
die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
zu den Gefilden hoher Ahnen.

Faust 1, Vers 1112 – 1117; Vor dem Tor. (Faust)

Klassenkasper

Ja ich gebe es zu: Ich war schon immer ein Klassenkasper. Das war kein Wunder, denn ich war in meiner Schulklasse der kleinste mit 5cm Abstand zum nächsten. Wie will man sich da sonst bemerkbar machen? Ich wurde zwar mit der Zeit größer – auch relativ – , aber inzwischen hatte ich Spaß an der Kasperei und es war mir innerlich ein Vorbeimarsch, meine Mitschüler zum Lachen zu reizen. Das setzte sich während meiner gesamten Lernphase, also bis Ende meiner Lehre und auch noch eine Weile später fort. Inzwischen befand ich mich natürlich inmitten von körperlich, aber auch intelektuell fortgeschrittenen Menschen. Auch meine Gags waren natürlich inzwischen andere geworden. So etwas wie: ´Kommt der Fritzl in die Schule und sagt…´ war schon lange passé. Wenn ich Witze machte, kamen die inzwischen aus der Hüfte und nicht mehr aus dem Lexikon. Seltsamerweise aber haben viele meiner Gegenüber diese Witze, die von hinten durch die Brust ins Auge gingen, noch lange, lange Zeit verstanden.

Irgendwann aber war das zu Ende. Wenn ich es recht überlege, war es konkret zur Wendezeit. Diejenigen, mit denen ich ab jetzt zu tun hatte, kannten mich nicht und somit auch nicht meine Ambitionen als Comedian, wie das ja jetzt heißt. Und hier also gerate ich in das Dilemma des Unterschiedes der menschlichen Seele zwischen DDR- und Bundesbürger. In der DDR warst du am besten ein Allrounder, der sich überall zu helfen wußte, wohingegen heutzutage und -zulande sogenannte Fachidioten gefragt sind, die auf ihrem Gebiet Spitze sind, aber ringsum relativ doof sein können. So kam es, daß mit der Zeit keiner mehr meine diffizilen Witze verstanden hat, weil – ich einfach nicht die Berufsbezeichnung „Comedian“ habe. Wenn dann also einer wie ich mit über 60 daherkommt und „labert“ Dinge, die keiner versteht, dann kann der ja nur blöd sein, denn „ich“ (als wie er) bin ja Fachidiot und in meinem Beruf Spitze. Würde ich dieselben Gags wie immer erzählen, aber wäre als Comedian bekannt, würden sich die Leute scheckig lachen.

Ein schönes Beispiel des Gegenteils ist zum Beispiel Mario Barth. Lustigerweise hat der etwa denselben Grundberuf wie ich, hat aber dann auf Schauspiel studiert. So sind denn auch seine Witze: Gut geschauspielert, aber ohne Tiefgang. Er bedient Klischees, die andere Comedians schon lange hinter sich gelassen haben und speziell für mich noch niemals ein Thema waren. Deshalb muß ich an dieser Stelle all meine zukünftigen Gesprächspartner warnen:

„Achtung, ich bin zwanghaft witze-mach-süchtig. Falls jemand meine Worte nicht versteht, dann bitte zuerst daraufhin untersuchen, ob da ein Gag drinsteckt. Wenn er keinen findet und er weiß immer noch nicht, was los ist, bitte nachfragen!“

Human-Edutainment

Heute nachmittag hatte ich in der Pesterwitzer Apotheke zu tun. In deren näherer Umgebung gibt es einen „Pelikan-Brunnen“ sowie zusätzlich ein Stück weiter die Skulptur eines Pelikans. Auf dieser zweiteren turnten im Moment meines Erscheinens gerade zwei kleinere Kinder herum, während deren Mutter zuschaute. Weil ich nun gerade Zeit hatte, keine kleinen Kinder in der näheren Verwandschaft und Lust zum Erzählen dachte ich mir, so eine kleine Portion Human-Edutainment wäre jetzt gerade das richtige für die beiden.

Deshalb fragte ich sie, ob sie wüßten, was das für ein Vogel ist. Sie wußten es nicht, weshalb ich schulmeisterte: „Das ist ein Pelikan. Der frißt gerne Fische, die er mit seinem großen Schnabel aus dem Wasser schnappt. Der Pelikan hat aber auch einen Bruder, den Angelkahn. Der schnappt aber nicht nach den Fischen, sondern angelt sie. Daher kommt der Name. Es gab auch mal einen geistig etwas minderbemittelten Cousin, den man einfach Äppelkahn nannte, weil er was am Äppel hatte. Von den anderen Geschwistern und der Mutter weiß ich nichts, aber der Vater heißt Oliver Kahn. Der hat auch einen ziemlich großen Schnabel, mit dem er auch ab und zu nach Lebewesen schnappt, aber das sind dann keine Fische, sondern Fußballspieler.“
Ich war jetzt richtig stolz auf mich, daß ich den beiden das Tier so gut nahegebracht hatte und schaute sie deshalb auch sehr freudig und freundlich an, aber irgendwie war ihr Gesichtsausdruck nicht so, wie nach einer Erkenntnis. Im Gegenteil schauten sie mich an, als würden sie alles jetzt noch weniger verstehen als vorher. Auch die Mutter zog ein Gesicht als hätte sie Essig genascht. Ich befürchte, auch sie hat nicht alles verstanden. Hier wurde mir bewußt:

O, ja! Es gibt noch sehr viel Unwissen auf dieser Welt, das werde ich wohl kaum alles alleine schaffen können. [seufz]

DJ „Goetzi“

So! Das Fernsehen hats geschafft: Ich bin jetzt auch Querdenker und entlarve die heimlichen Fakes dieser Welt. Schuld daran ist das Fernsehprogramm der letzten Tage. So sah man in der Letzten Woche den Film „Louis taut auf. Schon in der Beschreibung des Films im Internet klingt es etwas nach Fake. So liest man auf der Seite  www.film.at/louis_taut_auf    einleitend „Ein Mann wird tiefgefroren in der Antarktis entdeckt. “ Etwas später folgt der Satz: „Als im grönländischen Packeis der wohl erhaltene Körper eines Mannes entdeckt wird…“ . Da denkt man sich doch: „Nanu, wie kommt der so schnell um die halbe Welt?“ Aber mein Gott, wer kümmert sich schon um solche minimalen Unstimmigkeiten, wichtig ist ja der Glaube. Götter hat auch noch keiner gesehen und trotzdem zählen die Gläubigen zu Milliarden. Deshalb glaube ich auch an diese Auferstehung, vor allem weil sie auch so lustig war. Der Film wurde 1969 gedreht, weshalb das Geschehen vor diesem Jahr stattgefunden haben muß.
Nun kommt das Jahr 1991. In den österreichischen Alpen wird im auftauenden Gletscher die Mumie eines Mannes freigelegt… Ja hatten wir das nicht erst?! Aha, die Filmbranche hat den ersten Film gut verkauft, also wird ein Remake angestrebt! Oetzi ist also ein Fake und alle Wissenschaftler versuchen, uns die Seriösität ihrer Untersuchungen zu verkaufen. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen, auch wenn man diese vermeintliche Mumie recht gut zusammengebastelt hat.

Aber wie das immer so ist, passiert es auch hier: Kaum daß irgendein Schwachsinn den Sprung in die Medien geschafft hat, hängen sich hunderte von geld- und öffentlichkeitsgeilen Leuten hintendran. So natürlich auch ein Mann, der mal Gerhard Friedle hieß und dann zu DJ Oetzi mutierte. Logischerweise ist das nun der Fake vom Fake. Aber die Medien wollen uns weismachen, er sei ein bedeutender Künstler und Entertainer! Deshalb verlange ich: Macht endlich Schluß mit diesen Lügen!

DJ Oetzi ist weder eine Mumie noch ein großer Künstler! Aber Hauptsache ist ja immer, man hat einen Götzen, an dem man sich hochziehen kann. So wird halt der Oetzi zum Goetzi.

Alles nur Fake, auf zur DEMO!

 

Kahl mags nicht mehr

Bis jetzt habe ich hier gern Tatsachen publiziert, die ich schön oder sonst in Ordnung fand, aber ich glaube, langsam wird Schluß mit lustig. So ist ja Corona wirklich keine lustige Angelegenheit, aber anfangs habe auch ich mir gedacht: ´Was soll die Panikmache mit der Impferei. Corona ist wieder so ´ne Grippe, wie es schon viele gab und da habe ich mich auch nicht impfen lassen. Als dann die Infektionen zunahmen, war auch das für mich noch kein Grund zur Impfung, denn man kann es ja auch so machen, daß man sich zwar nicht impfen läßt, aber dann auch nicht rausgeht. So habe ich das auch gehalten und es ging auch eine ganze Weile gut. Nun ist es aber so, daß meine über 90 Jahre alte Mutter im Pflegeheim lebt und eine Corona-Infektion kaum überstehen würde. Ich selbst fühlte mich zwar bis dato trotz meiner 66 und der etwas lädierten Gesundheit wie ein Fels in der Brandung und vollständig in der Lage, eine solche Infektion zu überstehen. Leider hat uns der Erreger nun gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, seine Intensität zu erhöhen. So kam es, daß die Pflegeheime aus Sicherheitsgründen keine unsicheren Personen mehr ins Haus lassen konnten, sofern sie nicht explizit vor Ort getestet wurden. Nun ist es bei mir leider so, dass ich beim Corona-Test mit einem Stäbchen im Hals „über alle 7 Beete kotze“, sobald ich auch nur den Verdacht habe, es könnte sich etwas fremdes in meinem Rachenraum befinden. Es blieb also nur die Kontrolle über die Nase. Wenn man dann aber das Gefühl hat, daß einem jemand Stöcken bis ins Gehirn treibt, dann hört auch dort der Spaß auf.
Wie schön ist also die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub: Entweder ich lasse mich impfen oder ich sehe meine Mutter nie wieder!? Schweren Herzens also habe ich mich pieksen lassen, was auch kein Problem darstellte und auch niemals dargestellt hat, nur eben, daß ich es erst nicht für so wichtig angesehen habe. Daß inzwischen die Infektionen größere Auswüchse angenommen haben, konnte ich also weder verhindern noch beeinflussen und habe es vor allem auch nicht zu verantworten.  Trotzdem ist die Lage soweit vorangeschritten, daß ich meine Mutter schon wieder nicht besuchen kann. Alles in allem war trotzdem die allgemeine Lage bis jetzt nachzuvollziehen: Einige lassen sich impfen, damit sie mehr Möglichkeiten haben, andere wiederum nicht, weil sie vielleicht diese Möglichkeiten nicht brauchen. Jetzt tritt aber ein Zustand ein, wo ich intellektuell nicht mehr hinterherkomme.

Nun sind Impfunwillige schon soweit militarisiert, daß sie sich gegenseitig aufrufen, bewußt und extra auf die Straße zu gehen, noch dazu ohne jeglichen Infektionsschutz und gegen jegliche Beschränkungen des öffentlichen Lebens zu demonstrieren, und das sogar noch unter Anratung, Kinder mitzunehmen, damit die bösen „Bullen“ nicht eingreifen können. Na ja, das ist ja nicht neu, das haben der Adolf und ähnliche Gespielen früher auch schon gemacht. Ich würde es vielleicht auch machen, wenn ich auf dem selben Trip wäre und meine Protesthaltung als Penisverlängerung benutzen möchte. Nur ist es halt so, daß ICH das nicht brauche.

Ich habe aber auch überlegt, ob es andere Gründe für die Impfverweigerung gibt. So bin ich zum Beispiel sehr lange damit schwanger gegangen, daß viele, die mit ihrem finanziellen Status im Moment nicht zufrieden sind, mit der Forcierung der Pandemie darauf zu hoffen, daß vielleicht die eigenen Eltern oder andere vererbende Personen etwas eher das zeitliche segnen und man damit die Chance auf zeitiger verfügbaren Reichtum erhält. Schließlich weiß man ja, daß ältere Menschen ein höheres Risiko tragen. Aber dieses wollte ich partout nicht an mich heranlassen! Mir vorzustellen, daß mein eigenes, bisher zivilisiertes Volk nichts sehnlicher wünscht, als seine Eltern zu ermorden, kriegte ich einfach nicht auf die Reihe.

Ich bin im Grunde ein friedlicher Mensch, aber ich verspüre per se ein ungutes Kribbeln, wenn mich jemand umbringen will.

Dreigestirn (zensiert)

XXX XXX XXXXXXX XXX XXXXXXXXX XXXX XXXXX XXX, XXXX XXX XX XXXXXX XXXXXXXXXXX XXX XXXXXXX XXXXXXX XXX. XXXX XXX XXX XXX 16.12. XXXXXXXX, XXXXXXXXXX XXX XXXXX, XXXX XXXXXXXXXXX XXX XXX XXXXXX XXXXX XXXXXXXXXXX XXX XXX XXXXXXXXXXX. XX XXX XXXX XXXX XXX XXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXX XXXX, XXXX XXXXXX XXX XXXXXXXXXXXXX XXXXXX XXXXXXXXXXXXX XX XXXXXXXXXXX XXXX XXXX XXXXXXXXX. XXX XXXXXXXXXXXX XXX XXXXXXXX XXXXXXXXXXXX XXX XXXXXXXX XXXXXXX: XXXXXXXXXXXXX, XXXX XXXXXXXXXXX XXXXXXX? XXXXX XXXXXXXXXXXX XXX XXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXX XXX XXXXXX XXX XXXX: XXXXX XXXXX, XXX XX  XXXX XX XXXX XXXX XXXX XXXX XXXXX, XXXXXXXXXXXXXX XXXXXX XXXXXXX, XXX XXXX XXXXX XXX XXXXXXXX, XXX XXXXXXX XXX XXXXXX XXXXXXX XXXXXX XXXXXX XX XXX XXXXXXX XXXXXXX XXXXX XXX XXXXXXXXXXX. XXX XXXX XX XXXXXXXXXX XXXXX XXXX XXX „XXXXXX & XXXXXXX“, XXX XXX XXXX XXX XXXXXXX XXXXX!

XXX XXXXX XXXXX, XXXX XXXXXXXXXXXXXX…

 

 

 

 

XXXXX XXXX XXX XXX XXXXXXXXXX XXX XXXXXXXX XXX XXX XXXXXX: XX XXXXX

 

 

 

Und deshalb, kleiner Freund, wünsche ich dir viel Erfolg beim Gesundbleiben und Großwerden, damit du dereinst auf dem Jupiter positives berichten kannst.

 

Beleidigter C-Promi

Ich habe schon einiges von und über antisemitische Beleidigungen, Angriffe und was weiß ich noch gehört. Die hatten vieles oder fast alles gemeinsam, waren zumindest jedoch dumm und sinnlos. Die Juden sind nicht unsere Feinde und sie tun uns auch nichts. Dafür, daß der Staat Israel ständig Scheiße baut, können sie ja nichts. Das ist ja dort genau wie bei uns. Unsere Angela hat ja auch vor Gott geschworen, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden und im Endeffekt hat sie sogar den Begriff „Volk“ negiert.
Was mir nun bei dem Vorfall mit Gil Ofarim in Leipzig aufstößt ist das Gefühl, daß der ganze Vorfall nicht schlüssig ist, jedenfalls nicht in Gils Fassung.  Nachdem er nun seine Aussage lauthals in die Welt hinausgetrötet hat, würde ich doch mal gern andere Zeugenberichte hören. Mein Verdacht ist ja, daß sich der Herr C-Promi in irgendeiner Form geärgert gefühlt hat, weil man ihm nicht den Respekt zollte, den er glaubte verdient zu haben. Aber welchen Respekt um Gottes Willen? In Wikipedia steht folgendes über ihn:

Er tritt sowohl solo als auch als Leadsänger der Bands Zoo Army und Acht. auf. Daneben arbeitet er als Schauspieler, Musical-Darsteller, Synchronsprecher und Radiomoderator.

Das ist doch sehr interessant, denn man könnte denken: Mann, ein Tausendsassa! Aber ich sage mir, wenn er ein guter Sänger wäre, dann hätte er schon mit einer einzigen Band so viel Erfolg, daß er gar keine Zeit mehr für die anderen Faxen hätte. Von solchem Blödsinn wie „Let´s dance“ war im Wiki noch nicht mal die Rede. Für mich ist er einfach ein C-Promi auf der Suche nach Aufmerksamkeit.

Wenn ich mich irre, will ich gern Abbitte leisten, aber bis dahin halte ich´s mit Kaiser Franz:

Schau mer mal, dann seh´ mer schon.

Neuanfang

Nanu, ich bin ja wieder da! Oder noch, oder wie? Ist doch egal, jedenfalls bin ich wieder da. Fast ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Auftritt hier vergangen, aber passiert ist in der Zeit für mein Zeitverständnis fast ein halbes Leben. Mein Vater ging mit fast 93 von uns, hat mir aber meine Mutter hiergelassen und ich bin froh darüber. Daß ich sie wegen Corona so gut wie gar nicht sehen kann, stört allerdings immens. Wenn ich mich jedesmal einem Test unterziehen würde, dürfte ich ja rein ins Seniorenheim, aber ich finde es nicht so prickelnd, wenn mir jemand mit einem Stäbchen bis ins Gehirn fährt. Was das ganze Tohowabohu noch vergrößert hat ist die Tatsache, daß wir ausgerechnet in dieser Phase der Anspannung eine neue Wohnung gefunden haben. Das hieß also: Vaters Angelegenheiten regeln, dabei Mutter pflegen bis seltsamerweise doch ein Heimplatz verfügbar ist, dann Wohnung beräumen und gleichzeitig eigenen Umzug vorbereiten und durchziehen. Ich bin zwar in meinem Leben schon 2mal umgezogen, aber das war Pillepalle gegen dieses Mal, denn das erste Mal hatte ich quasi einen Koffer mit, das zweite Mal fast nur eine Junggesellenbude, aber diesmal einen vormals vierköpfigen Haushalt von 32 Jahren Existenz. Dazu kam dann noch die Auflösung des 64 Jahre alten Hausstandes meiner Eltern. Wer bei all dem nicht krachen geht, ist selber schuld.

Nun wohnen wir schon 8 Wochen lang in Altfranken und unser Leben beginnt aufzuleben. Der Grund ist einfach: Ich selbst hatte ganz einfach die Schnauze voll vom Großstadtleben und wäre lieber aufs Dorf gezogen, meine Frau aber hat noch ein paar Jahre zu „wackeln“, dazu noch im Stadtzentrum, weshalb sie in der Stadt bleiben mußte, um nicht den halben Tag in Verkehrsmitteln zu verbringen. Was soll ich sagen: Unsere neue Wohnung vereint alles, was wir brauchten, denn das Umfeld ist hier fast dörflich zu nennen, aber meine Frau braucht nicht mehr Zeit als früher, um zur Arbeit zu kommen und daß die Wohnung vollständig barrierefrei ist, hat vor allem für mich ein immenses Gewicht. Wir haben also beide unsere Traumwohnung und das hebt die Lebensqualität um 100%. Im Nachhinein müßte man dem Corona-Virus sogar noch danken, weil er meine Frau wie viele andere auf Kurzarbeit setzte und damit mehr Zeit zum Einrichten gab.
Ich wurde schon von verschiedenen Seiten gefragt, ob wir uns gut eingelebt hätten. Dafür habe ich eine klare Antwort: Wenn sie im Umfeld unseres Hauses nach WLANs suchen, werden sie „Villa_Sonnenschein“ finden.

Wem wird das wohl gehören?

Viel Blabla, wenig Inhalt

Ich schaue mir auf Eurosport 1 immer wieder gern Snooker-Wettkämpfe an. In letzter Zeit allerdings sieht man nur noch Wiederholungen oder Veranstaltungen ohne Zuschauer, weil sie entweder ausfallen oder als Ghost-Events gestartet werden. Hier kann ich ruhig mal englische Termini verwenden, denn Snooker ist ja mehr oder weniger ein britischer Sport. Um den Fernsehzuschauern und den Spielern doch etwas Feedback zu geben, setzt man einen irgendwie gearteten Applausgenerator ein. Ich vermute, es sind Mitschnitte aus Turnieren oder auch komplette Konserventöne, die über einen Taster aufgerufen werden. Ich habe deshalb über Twitter(wo ich mich nur wegen Snooker angemeldet habe) den Vorschlag gemacht, eine Applaus-App zu entwickeln, die den Applaus des jeweiligen Nutzers als Signal in die Sendezentrale bringt, wo sie mit anderen addiert und in Töne umgesetzt wird. So könnte man tatsächliche Begeiserung abbilden und nicht nur eine Art Alibi-Ton ausstrahlen. Ich schrieb also an Rolf Kalb bei Eurosport:

 Lieber Rolf Kalb,
wäre es nicht eine prima Idee, bei Snooker-Wettkämpfen ohne Zuschauer echte Begeisterung rüberzubringen, indem man eine App für PC oder Handy herausgibt, wo der Zuschauer z.B. einen Knopf für Beifall drückt, dessen Signal im Sendestudio von Eurosport aufläuft und als Applaus übersetzt und gesendet wird? Das kann man noch beispielsweise in 5 Knöpfe unterteilen, die die Intensität darstellen. Daß das funktioniert, ist außer Frage, ob es ihr Sender bezahlen will, ein anderes Problem.
Mit freundlichem Gruß „Schnuggergugger“

Darauf erhielt ich diese Antwort:

Nico (Eurosport) 26.11.2020, 08:08 GMT

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank, dass Sie sich an das Eurosport-Player-Team gewandt haben.
Es freut mich zu hören, dass Sie uns diesen Vorschlag machen.
Ich werde Ihr Feedback sofort an die zuständigen Kollegen weiter geben.
Außerdem möchte ich Ihnen danken, und zwar dafür, das Sie stets dazu beitragen unseren Service zu verbessern.
Ihre Anmerkungen helfen uns, die Kundenservice-Erfahrung für Sie zu verbessern. Es ist möglich, dass Sie in Kürze eine Umfrage mit sieben Fragen erhalten, in denen Sie meine Unterstützung während unseres Kontakts bewerten können. Fünf Punkte bedeuten, dass Sie zufrieden sind und ein Punkt bedeutet, dass der Service Ihnen nicht geholfen hat. Vielen Dank im Voraus für das Ausfüllen der Umfrage.
Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie gerne auf diese E-Mail antworten, unseren Chat besuchen oder uns eine Nachricht auf Facebook oder Twitter schicken (@EurosportCare).
Wenn Sie Ihre Erfahrung mit Eurosport und dem Service, den Sie heute erhalten haben, teilen möchten, können Sie uns eine Bewertung auf Trustpilot hinterlassen.
Falls Sie noch weitere Fragen haben, bin ich gerne für Sie da.Mit freundlichen Grüßen

Nico
Eurosport Customer Support

Nun bin ich ja ein freundlicher, mitteilungsbedürftiger Mensch und habe des halb das Angebot der Support-Bewertung angenommen. Und so habe ich bewertet:
Viel Blabla, wenig Inhalt
Normalerweise müßte ich die Antwort von Eurosport mit 5 Sternen bewerten, denn ich habe selten so gelacht. In Wirklichkeit ist es gar nicht lustig, wenn man etwas schreibt, was keiner liest. Das ist ungefähr so wie nach dem schmachtenden Satz: „Schatz! Ich liebe dich!“ die Antwort: „Ja, du mich auch.“ Da wird mir in blumigen Worten versichert, wie froh man über mein Feedback ist und zufrieden sei, wenn man mir helfen konnte. Bla, bla, bla… Hat der Antwortende wirklich nicht gemerkt, daß das kein Feedback, sondern praktisch ein Feed-Forward war?
Und jetzt bin ich wirklich gespannt, ob sich jemand an mich, meine Mail und deren Inhalt erinnert und sich vielleicht doch noch mit deren Inhalt auseinandersetzt.
In diesem Fall würde ich behaupten : Kahl-mags
…und so kam Eurosport hierher.