Alte Kameraden

Ich habe mich in letzter Zeit auf diversen Armee-Foren herumgedrückt und eben auch mit der mir gewohnten Lockerheit geschrieben. Leider mußte ich feststellen, daß gerade dort eine regelrechte Verbissenheit grassiert. Viele haben den Zusammenbruch der DDR und damit seiner Militärorgane noch nicht verkraftet und bringen das auch offen oder latent zum Ausdruck. Das tut mir jetzt für den Menschen leid, für den Militär aber nicht. Damals hatten sie ihren Spaß und die Wehrdienstleistenden haben abgekotzt(Ja, so war der Begriff dafür). Nun ist es halt umgekehrt, na und? Ich werde mich gewiß nicht für den Lauf der Welt entschuldigen! Gleichzeitig muß ich konstatieren, daß auch ich in der DDR – allerdings im zivilen Leben – besser dastand als heute. Soll ich mich deswegen erschießen? Die damalige Militärkaste kommt mir in einigen Teilen vor wie die Bürger eines Kolonialstaates, die früher im Reichtum der Kolonien geschwelgt haben, aber nach deren Befreiung über die Massen von „Negern“ in ihrem Land klagen.

Ja Freunde, dumm gelaufen.
Aber – Mein Gott wer bin ich denn für diese Leute? Sie kannten mich damals nicht und kennen mich jetzt nicht. Insofern könnte es ihnen absolut Wurst sein, was ich erzähle und könnten vielleicht sogar mal mitlachen. Was soll da Hauptkommissar a.D. XY sagen(was mein Schwiegervater ist), der schon zu i.D.-Zeiten mit meiner Mißachtung seines Dienstgrades zu kämpfen hatte. Weil er infolge der Ausreise meines Bruders in die BRD die Blockade seiner Karriere befürchtete, ließ er mir vor unserer Hochzeit ausrichten, ich solle mich von diesem lossagen. Ich habe das natürlich schlichtweg ignoriert. Für mich gilt immer noch: „Wer immer die Musik bestellt, der muß sie auch bezahlen!“. Diese gewünschte „Westverwandtschaftsfreiheit“ gehörte zu seinem Beruf, nicht zu meinem.
Ich glaube, die Welt braucht mehr LOCKERHEIT – in jedem Land, bei jedem Thema, bei jedem Menschen…

Shit on Fridays – „All days for Openess!“

Klimafurze

Ich bin ein Mensch, der gerne sehr gut ißt und mir ist es egal, ob es Fleisch, Fisch, Gemüse oder was weiß ich was sonst ist. Das einzige Faktum ist die Ablehnung von Gourmetessen in Gaststätten, weil ich einfach das Geld nicht habe. Deshalb koche ich gern. Weil nun immer nur Fleisch auch ins Geld geht, mache ich auch gern andere Sachen. Nachdem ich nun gehört habe, daß Kühe durch ihre Furzerei nach Verzehr vegetarischer Nahrung einen Riesenanteil an der Erzeugung von Methan haben und dieses noch schlimmer als CO2 wirkt, habe ich 1-2 flugs geschaltet und ein anderes meiner Gourmet-Essen produziert: Linsen mit Bauchspeck(vom Schwein) – ein Gedicht! Weil ich das seltener mache, habe ich einfach reichlich gekocht. Dumm war nur, daß ich zuhause der einzige bin, der das ißt. Ich hatte also 3 Tage lang die volle Dröhnung Linsen. Mancher ahnt schon, was folgt: Meine Frau hatte auch 3 Tage lang die volle Dröhnung – in der Nase! Daraus ergibt sich ein Rechenexempel: Welcher Verdauungstrakt ist effektiver und erzeugt aus gleicher Menge Pflanzenkost die größere Menge Furz. Ich vermute nun, daß sich das in etwa angleicht.
Woraus sich ergibt, daß es ganz egal ist, ob wir Fleisch essen oder nicht, weil ja dann pflanzliche Kost auf jeden Fall gegessen werden muß. Ist es nun nicht eigentlich egal, wer mit seiner Furzerei das Ozonloch öffnet und das Klima vergiftet?

Da esse ich doch lieber Fleisch und bin nur bedingt schuldig.

Genderitis

Wenn ich etwas nicht ganz bewußt lese wie z.B. ein Buch oder einen Zeitungsartikel, dann husche ich im Allgemeinen mit den Augen  schnell über den Text. So warf ich beim heutigen Einkauf im „Lidl“ einen Blick in die Kühltheke für verpacktes Frischfleisch und las „Hähnchinnenfilet“! Ich war entsetzt und dachte: ´Haben denn die die Genderdiversity jetzt schon dermaßen mit Löffeln gefressen, daß sie aus einem deutlich männlichen Tier mit der sprachlichen Brechstange ein weibliches machen?!

Deutsche Hähnchin Klasse A

Es wäre ja nun wirklich einfacher gewesen, stattdessen „Hühnchenfilet“ zu schreiben. Aber zum Glück hatte ich im Hinterkopf immer noch den Verdacht: „Nee, so blöd können die gar nicht sein“! Und was soll ich sagen, es war wirklich so.

Es mußte richtig heißen „Hähncheninnenfilet“.