Fischhandel im Rassenwandel

Als ich heute abend nach Hause kam, habe ich mir mein Abendessen gemacht, was sinnigerweise Matjeshering in Remoulade mit Pellkartoffeln beinhaltete. Ich möchte hinzufügen, daß ich mit diesen Heringen keine Probleme hatte, denn ich konnte sie ganz leicht aus der Erde ziehen und trotzdem ist kein Zelt umgefallen. Während des Essens habe ich – was selten vorkommt – ARD geschaut. Hier lief die Sendung „Weltspiegel“, in der u. a. die Lage der französischen Fischer kurz vor dem Brexit ein Thema war. Solange die Briten in der EU waren, durfte jeder bei jedem fischen. Wenn die Briten aber nicht mehr dazugehören, dürfen sie nicht mehr in „europäischen“ Gewässern fischen. Andersherum dürfen europäische Fischer nicht mehr in die britischen Gewässer fahren, was fischfangtechnisch viel schlimmer ist, denn dafür hatten die Franzosen bisher wegen der guten Fangergebnisse bis zu 24h Anfahrtsweg in Kauf genommen. Sie beklagten außerdem, daß sich die Zusammensetzung der Fänge in den letzten Jahren stark verändert habe. Es gäbe jetzt so gut wie keinen Kabeljau mehr. Und hier ist nun der Punkt, wo ich mit den französischen Fischern nicht mehr mitgehen kann. Was ist denn so schlimm daran, daß es keinen Kabeljau mehr gibt?! Gerade in den letzten Jahren wurden nicht nur in Europa, sondern überall auf der Welt Kabelnetze durch Funknetze ersetzt, da muß es doch erlaubt sein zu fragen:

Ist denn der Funkjau so viel schlechter?

Weltliteratur

Hurra, es ist vollbracht! Ich habe mir ein Buch gekauft. Ich gebe ehrlich zu, daß das bei mir schon eine Rarität ist, zumal ich genau dieses schon einmal besaß. Man sagt aber nicht umsonst: „Dreimal umgezogen ist so gut wie einmal abgebrannt.“ So schlimm war das bei mir nicht, denn ich bin bisher nur 2mal umgezogen, aber immerhin dieses Buch blieb bei einem auf der Strecke.

Und hier ist das gute Stück: Es sind die „Sterntagebücher“ von Stanislaw Lem. Das allein erfüllt mich noch nicht mit Freude, denn ich hatte mir vor ca. 6 Jahren schon einmal ein Exemplar aus einer späteren Edition gekauft. Wie erstaunt war ich aber, daß meine Lieblingsgeschichte aus diesem Buch  hier gar nicht vorhanden war. Wo schaut man also nach, wenn man irgendetwas aus dem Weltgeschehen wissen will: natürlich bei Wikipedia!
Und dort muß ich doch lesen, daß die von mir gemeinte 26. Reise nur in der polnischen Ausgabe von 1957 und in der DDR-Ausgabe von 1961 im Verlag Volk und Welt vorkam. Desweiteren liest man: Lem ließ in den Vorworten späterer Ausgaben erklären, die 26. Reise habe sich als apokryph herausgestellt.
Was auch immer er damit meinte, eines ist Klar, daß eine „Verhonebibelung“(herrlicher sächsischer Begriff) der Politik beider Supermächte nicht gern gesehen wurde, zumal in Polen, das partiell so stark zwischen den Systemen stand, daß es Anhänger beider Seiten gab. Ich selbst halte diese 26. Reise für eine der schönsten Persiflages aller Zeiten auf den kalten Krieg!

Wenn es rechtlich keine Hürden gibt, kann ich diese Reise vielleicht hier abdrucken.

 

Dem Dativ ist der Genitiv seinen Tod

Der geneigte Leser entschuldige bitte diese etwas vergewaltigte Schreibweise des bekannten Spruches, aber leider sind nicht nur unsere deutschen Normalbürger, sondern sogar die schreibende Zunft einfach nicht in der Lage, Orthographie und/oder Grammatik fehlerlos darzubringen. Man denkt immer: „Das wird schon noch besser“, aber nichts dergleichen ist zu bemerken. Man hat eher den Eindruck, als ginge es in die andere Richtung. So erschien z.B. heute auf der Titelseite der ´Sächsischen Zeitung´ unter ´Auch das gibts´ folgender Artikel:

Storch bewacht Kindergarten

Neu-Ulm. Ein junger Storch hat einen Kindergarten im bayerischen Neu-Ulm derart belagert, dass sich Eltern nicht an ihm vorbeitrauten und dadurch ihre Kinder nicht abholen konnten. Erst ein Jagdpächter wurde mit Hilfe von Passantinnen dem Vogel Herr und wilderte ihn in einem nahe gelegenen Biotop aus, teilte die Polizei mit. Bei dem Tier handelte es sich den Angaben zufolge um einen sogenannten Nestling von diesem Jahr, der von Hand aufgezogen wurde und zahm ist. Er platzierte sich zur Mittagszeit direkt vor dem Eingang. Erst kürzlich hatte ein anderer Storch für Aufsehen gesorgt. Er stand an einer Haltestelle in Regenstauf bei Regensburg. Es wirkte so, als würde das Tier auf einen Bus warten. Ein Video davon ging im Internet viral. Allein auf Facebook wurde die Aufnahme mehr als 10.000-mal geteilt. (dpa)

Aber es gibt auch Freudiges zu vermelden: Der Wettermann des heutigen Vormittagsprogramms beim MDR schaffte es endlich wieder einmal als einziger von vielen über die höchsten Werte zu sprechen statt über die höhsten. Diesen guten Eindruck machte die Morgenmoderatorin sofort wieder zunichte, indem sie über kalte Temperaturen klagte.

Einen Deppen gibt es eben immer.

 

Nudistengewürz

Gerade vorhin war ich einkaufen und stieß zufällig auf das hier:

Ist das nicht ein absolutes Highlight?! Die Frage ist nur: Warum heißt der so? Eine Idee wäre ja: Wo so viele Würstchen zu sehen sind, gehört auch Senf dazu. Oder aber: Wenn sich Menschen nackig machen, gibt gewohnheitsmäßig jeder seinen Senf dazu. Sehr schön wäre auch: An FKK-Stränden sieht man solche Massen fetten Fleisches, das kann man nur mit Senf ertragen. Für Verschwörungstheoretiker geht der hier: Dieser Senf enthält bestimmt verschiedene Rauschgifte, durch welche selbst gutsituierte Bürger derartig enthemmt werden, daß sie sich entkleiden. Aber eigentlich glaube ich an diesen Spruch:

Dieser Senf macht so geil, daß es sogar einer Wurst die Pelle zurückzieht!

Rentnern 2

Bevor ich wieder die absolut letzten Stories erzähle, kommt noch eine kleine Reminiszens an den letzten Beitrag. Dort erzählte ich vom Heidenau-Beach. Nun kenne ich es nicht so genau, um dessen Qualität in pcto. Beköstigung, Tränkung, Belustigung und Publikum beurteilen zu können, aber wenn ich mir sonstige Lokalitäten im Nebel des heutigen Mainstreams anschaue, wäre der Name „Heidenau-Bitch“ vielleicht eine schöne Alternative.
Wer sich nun hämisch darüber freut, daß ich die „absolut letzten Stories“ erzähle, dem kann ich eine hohe Aufmerksamkeit bescheinigen, denn er/sie hat meinen Eingangsgag erkannt. Wer nicht… nun ja, das wird noch.

Nachdem ich gerade das Rentnern für mich entdeckt und eine Woche praktiziert habe, mußte ich beinahe schon wieder improvisieren, denn seit Anfang dieser Woche hat meine Frau Urlaub. Rentnern ist bei ihr noch lange nicht drin, denn wer soll sonst meinen Lebensstandard sicherstellen. Da muß sie schon noch ein paar Jährchen „schaffe“, wie der Schwabe sagt. „Häusle baue“ wird aber trotzdem nichts mehr werden. Im Moment aber half mir erst einmal CORONA, denn wenn es nichts wird mit „Urlauben“, dann ist Rentnern der passende Ersatz. Es ist auch viel erholsamer, weil man sich nur darum sorgt, möglichst viel Natur in sich aufzusaugen. Dagegen besteht deutscher Urlaub im Grunde nur darin, möglichst weit weg zu fliegen, um zu zeigen, was man schon alles gesehen hat, möglichst unbekannte Leute zu treffen, um denen zu erzählen, was man selbst für eine wichtige Familie ist und wie hübsch und klug und gut erzogen die eigenen Kinder sind usw. usw. usw… Urlaub von Deutschland ist im Prinzip nur eine familiäre Promotion-Tour. Renommé wird entweder sofort am Urlaubsort gescheffelt oder hinterher zu Hause. Da werden oft Tausende Euro ausgegeben, um sich anschließend so richtig zu ärgern. Am nachhaltigsten ist ein Urlaub, wenn man hinterher auf Entschädigung klagen kann. Wenn dann sogar eine Rückzahlung rausspringt, ist das der Gipfel des Glücks für… eigentlich nicht die ganze Familie, sondern nur für das Familienmitglied, das die Klage eingerührt hat. Denn nichts erzeugt mehr Glücksgefühle als ein gewonnener Prozess, also die öffentlich verbriefte Tatsache, Recht gehabt zu haben.
Nun haben wir also zu zweit gerentnert und man muß sagen: „Wenn das beide mögen, ist es noch schöner.“ Nichts geht dabei natürlich über eine ordentliche Destination… Pfui Teufel, sind das Scheiß-Bezeichnungen heutzutage! Dabei gibt es Ausflugsziele seit Hunderten von Jahren. Die bleiben das auch, wenn man sie umbenennt.  Für den Dienstag hatten wir uns also Blockhausen rausgesucht. Man soll dort das Auto an einer 1,5km entfernten Stelle abstellen und dann hinlaufen. Ich halte das bei ca. 25% Steigung ein bißchen für Wahnsinn. Wegen meiner Gehunverträglichkeit hatte ich sowieso beschlossen, bis vor die Tür zu fahren, da wußte ich noch gar nichts von der Steigung. Weil ich wußte, daß das Gelände trotzdem noch etwas weitläufig ist, hatte ich natürlich meinen Roller mit. Also habe ich den aus dem Auto geholt, klargemacht und mit dem ganzen Equipment bestückt, was man für einen erholsamen Nachmittag braucht. Als ich alles zusammen hatte, habe ich das Auto zugeschlossen und.. in diesem Moment ging irgendwo ein Dampfkessel hoch! Ich hatte nämlich in die Hosentasche gegriffen, um den Rollerschlüssel herauszuholen, fand ihn aber dort nicht. Auch alle anderen verdächtigen Orte enthielten keinen solchen. Deshalb nutzte ich die plötzlich freigeordene Energie, um den Roller in Nullkommanichts wieder reisefertig zu machen, einzuladen und das ganze Gerümpel hinterherzuschmeißen. Daß beim Abfahren die Räder nicht durchdrehten, war auch nur dem Allrad geschuldet. Es war auch keine schlechte Sache, daß wir solch einen Schwung drauf hatten, denn der reichte bis auf den Schwartenberg. Von dort oben hat man zwar einen herrlichen Blick über das Erzgebirge, aber bei dem Wind dieses Tages hätte ich das wohl eher aus der Ameisenperspektive sehen können. Zum Glück gibt es dort die gleichnamige Baude mit einer Terrasse, die mit äußerst stabilen Glaswänden verbarrikadiert ist. Ohne diese wäre es wahrscheinlich unerträglich. Man könnte ganz gewiß kein Bier zum Munde führen, ohne als Erstes dessen Schaum im Gesicht zu haben. Auch sonst würde wohl nicht viel auf den Tischen stehen bleiben. Praktisch war, daß auf der Terrasse keine Mundschutzpflicht bestand, sonst wäre dieser auch noch weg gewesen.

Schon am nächsten Tag ließ sich meine Frau erweichen, mein Glück in der Natur Tharandts zu teilen. Wir haben aber dort keinen Gewaltmarsch veranstaltet, sondern uns einfach an einem Teich niedergesetzt und den lieben Gott einen frommen Mann sein lassen. Daß ich bei solchen Gelegenheiten immer auch mindestens einen meiner Freunde mitnehme, versteht sich von selbst.
Hier ein Gruppenfoto:

Man sagt landläufig, wer seine Frau sitzen läßt, ist ein Schwein, ein Macho oder was sonst noch, aber ich mache mir nichts aus solchem Gewäsch, habe meine Frau am Teich sitzen lassen und wollte aus der Amerika-Anlage des forstbotanischen Gartens über die schöne Hangebrücke in den Altteil gelangen. Der Gedanke war ja nicht schlecht und wenn ich mich an den Anfang der Brücke gezaubert hätte, auch halbwegs durchführbar, aber wenn man durch die Tür des Begrenzungszaunes schreitet odert rollt und schaut in eine Art Abgrund ohne Ende, dann vergeht einem die Endeckerlust. Der Hang selbst hatte eine Steilheit von vielleicht 70% und der Weg dorthin verlief in Serpentinen von immer noch 30% und höchstens 60cm Breite. Für meine körperliche Konstitution und die Leistung meines Rollers war das ein Blick in die Hölle. …also nichts wie husch, husch zurück in die Arme von Mami! So verlief der Tag ohne Blessuren.

Heute nun hatten wir uns den Dresdner Zoo vorgenommen und jetzt macht einer der größten Werbegegner mal selber so richtig Werbung, haltet euch fest! Unser Zoo ist zum Glück nicht mehr das Dornröschen, das auf den Kuß eines weltbekannten Zoologen oder besser noch „Investologen“ hofft. In den letzten Jahren ist einiges geschehen und wir haben heute beobachtet: Es geht weiterhin voran. Schon vor langer Zeit hatte ich beschlossen, große Teile meiner Rentnerzeit im Zoo zu verbringen. Was liegt da näher, als sich eine Jahreskarte zu kaufen. Das Schöne daran ist jetzt, daß diese nur 3mal so viel kostet wie eine einfache Tageskarte und das gilt für alle Preisklassen. Meine Frau hatte anfangs gar keine Ambitionen für eine Jahreskarte, aber die Erkenntnis war dann einfach: „Dreimal im Jahr gehen wir bestimmt her!“ Also: „Zweimal Jahreskarte bitte!“ Bei dieser Preiskalkulation bekommt man einen ganzen Schwung mehr Besucher in den Zoo. Ob die Eintrittserlöse damit exorbitant zunehmen, sei mal dahingestellt, aber es gibt ja noch die Zoogastronomie. Die wäre dann schon besser dran, wenn… nicht so viele von meiner Sorte kämen, der seine Freunde mitbringt. Aber auch das ist Marktwirtschaft: Wenn durch viel mehr Kundschaft die Preise etwas gesenkt werden könnten, würde vielleicht auch ich öfter mal Kunde. Einen ganz speziellen Aspekt möchte ich noch hervorheben: Wenn die Leitung des Zoos irgendetwas gegen meinen Roller einzuwenden hätte, wäre das Thema „Zoo“ für mich passé.

Hiermit rufe ich also allen Dresdnern zu: „Begleitet mich beim Rentnern im Zoo und meine nächsten Geschichten schreibe ich nicht für, sondern mit und über euch!

Wir Kinderlein

Ach was war doch meine/unsere Kindheit schön! Man war behütet in jeder Phase seines Lebens, ob nun zu Hause oder in irgendeiner kindischen Einrichtung. Wir haben viel gelernt und wenn das mal schwer wurde, hat man immer wieder dafür gesorgt, daß es einem leichter fällt und man auch nichts vergißt. Zu Hause war alles einfach, Meine Eltern umgaben mich mit viel Liebe und ich war vor härteren Maßnahmen relativ sicher, weil mein Bruder bei eventuellen Missetaten immer noch eins draufsetzte. Nur manchmal fielen mir erzieherische Maßnahmen durch ein leichtes Zwiebeln im Hinterteil wieder ein. Im Kindergarten hatte ich leider nicht das reine Glück, denn ich entwickelte schon zeitig eine Aversion gegen Kommandogewalten. Verzwiebelt wurde man zwar nicht, aber das Repertoire geschulter Erzieherinnen oder genervter Seiteneinsteiger war trotzdem nicht ohne. Ich erinnere mich, daß ein Mithäftling beim Genuß seines Mittagessens sich dieses noch einmal in der anderen Richtung durch den Kopf gehen ließ, was auch wieder zielgenau auf dem Teller landete. Jetzt hatte er noch mehr zu löffeln, denn er mußte aufessen…
…aber schön gesungen haben wir immer im Kindergarten! Nun ja, ich gebe zu, daß ich auch damit nicht viel am Hut hatte, aber was macht man nicht alles zum Wohle der Gemeinschaft. – Und da sind wir mitten beim Thema: Dinge tun zumWohle der Gemeinschaft. Es verfolgt mich schon seit meiner Kindergartenzeit: Warum glauben Leute, die an irgendwelchen Hebeln sitzen nicht, daß ein Mensch auch aus eigener Erkenntnis und Entscheidung heraus Positives für die Gemeinschaft leisten oder wenigstens denken kann?! Brauche ich zum Beispiel eine Grata Irgendwas, die das Gras wachsen hört, um die aktuellen Gefahren für die Umwelt zu erkennen? Das Schlimme ist ja außerdem, daß diejenigen Leute, die maßgeblich für die Umweltverschmutzung verantwortlich sind, auf diesen Zug aufspringen.

Es ist vollkommen egal, um welches brisante Thema es geht, in jedem Falle kommt irgendein Gespenst aus der Ecke und trötet ganz laut, was wir zu tun oder zu lassen hätten.  Der letzte derartige Excess ist der Aufruf: „Wir bleiben zu Hause!“ Glauben diese Leute etwa, daß das den Menschen nicht von selbst einfällt oder sie es wenigstens nach ein- bis dreimaligem Hören anerkennen? Es kann nur sein, daß sich diese „Initiatoren“ für ganz besonders schlau halten oder aber alle anderen für besonders blöd. Zumindest eines ist tröstlich: Ihr optisches Erkennungszeichen mit den Händen über dem Kopf. Das sieht ein bißchen aus wie eine Harlekin-Mütze.

Da weiß man doch gleich, daß man bei Kaspern gelandet ist.

Deutsch für (scheinbar) Fortgeschrittene

Ich nehme mir mal die Tatsache zum Anlaß, daß ich in einem nicht näher bezeichneten Forum die Formulierung eines Beitragseröffners kritisiert habe, weil er von der ehemaligen DDR sprach. Es gibt keine solche und es gab keine solche, nicht etwa aus anderem Politikverständnis heraus, sondern ganz einfach aus Gründen der Verwendung ordentlichen Deutsches. Das Wort „ehemalig“ sagt es doch schon aus, daß das Geschehen vorbei ist. Die DDR ist vorbei, also halten wir fest: „Es gab die DDR“. Die DDR, die es jetzt nicht mehr gibt, als „ehemalige DDR zu bezeichnen, hätte nur Sinn, wenn es heutzutage auch eine DDR gäbe, denn „DDR“ ist ein Staatsgebilde, kein Territorium. Und erst hier kommt ´Butter bei die Fisch´, denn wer den eingangs erwähnten Terminus benutzt, meint in Wirklichkeit das „ehemalige Gebiet der DDR“, denn in diesem Zusammenhang bestimmt „DDR“ den Zeitpunkt und das „ehemalige Gebiet“ den Landumfang, den die DDR damals einnahm. Wir haben also ein ehemaliges Gebiet der DDR, das heute der BRD zuzuordnen ist.

 

Dieses war die DDR

 

und dieses war die BRD.

 

 

Dieses ist die BRD mit dem ehemaligen Gebiet der DDR

 

 

Also merke einfach: DDR ist der Staat; Gebiet ist seine Oberfläche

Ist denn das wirklich so schwer zu verstehen?!

Klimafurze

Ich bin ein Mensch, der gerne sehr gut ißt und mir ist es egal, ob es Fleisch, Fisch, Gemüse oder was weiß ich was sonst ist. Das einzige Faktum ist die Ablehnung von Gourmetessen in Gaststätten, weil ich einfach das Geld nicht habe. Deshalb koche ich gern. Weil nun immer nur Fleisch auch ins Geld geht, mache ich auch gern andere Sachen. Nachdem ich nun gehört habe, daß Kühe durch ihre Furzerei nach Verzehr vegetarischer Nahrung einen Riesenanteil an der Erzeugung von Methan haben und dieses noch schlimmer als CO2 wirkt, habe ich 1-2 flugs geschaltet und ein anderes meiner Gourmet-Essen produziert: Linsen mit Bauchspeck(vom Schwein) – ein Gedicht! Weil ich das seltener mache, habe ich einfach reichlich gekocht. Dumm war nur, daß ich zuhause der einzige bin, der das ißt. Ich hatte also 3 Tage lang die volle Dröhnung Linsen. Mancher ahnt schon, was folgt: Meine Frau hatte auch 3 Tage lang die volle Dröhnung – in der Nase! Daraus ergibt sich ein Rechenexempel: Welcher Verdauungstrakt ist effektiver und erzeugt aus gleicher Menge Pflanzenkost die größere Menge Furz. Ich vermute nun, daß sich das in etwa angleicht.
Woraus sich ergibt, daß es ganz egal ist, ob wir Fleisch essen oder nicht, weil ja dann pflanzliche Kost auf jeden Fall gegessen werden muß. Ist es nun nicht eigentlich egal, wer mit seiner Furzerei das Ozonloch öffnet und das Klima vergiftet?

Da esse ich doch lieber Fleisch und bin nur bedingt schuldig.

Kulturelle Vielfalt

Kleine Anfrage an die Bundesregierung:

Wieviele Straftaten gab es in Deutschland im Jahr 2018, bei denen die Tatverdächtigen Personen mit dem Aufenthaltsanlass „Asylbewerber“, „Duldung“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ (Ausländer ohne Aufenthaltstitel) waren. Die Antwort ist erschütternd.

Insgesamt wurden 265.930 Straftaten registriert, bei denen Asylbewerber, Geduldete oder Personen, die sich unerlaubt in Deutschland aufhalten, als Tatverdächtige ermittelt wurden. Davon 98-mal Mord, 261-mal Totschlag, 1082-mal Vergewaltigungen und sexuelle Nötigung/Übergriffe, inklusive 153 Versuche, diese Straftaten auszuführen, 3477-mal räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer sowie 16.929-mal gefährliche und schwere Körperverletzung.
Ausländerrechtliche Verstöße, wie etwa illegale Einreise, sind dabei noch nicht mal berücksichtigt. Die meisten Tatverdächtigen stammten aus Syrien (25.328), Afghanistan (16.687) und dem Irak (10.225).

Das ist der Inhalt einer Pressemitteilung eines Bundestagsabgeordneten. In welcher Zeitung konnte man das dann lesen? Ich glaube, in keiner! Welch ein Glück, daß die Presse nur das Recht hat zu informieren und nicht die Pflicht. Denn wie heißt es doch vor Gericht: „Sie sind verpflichtet, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit!“.

Wer nur die Hälfte erzählt, ist auch ein Lügner.

Indischer Computertrick

Es gab mal Zeiten, in denen indische Fakire auf Jahrmärkten und Kirmesfesten die Menschen mit Seiltricks und Schlangenbeschwörung erfreut haben. Das ist lange her und inzwischen hat sich die Art und Weise der Darbietung stark verändert. Heutzutage arbeitet man statt dessen eher mit Computertricks und Internetverschwörung. Das große Ziel ist natürlich das Gleiche geblieben: Man will Kohle verdienen, nur eben jetzt viel schneller.
Deshalb hatte ich in den letzten Monaten ab und zu mal Anrufe, die teilweise sogar aus Indien kamen. Möglicherweise habe ich mir eine Null am Anfang dazugedacht, aber dann wäre es auch nicht viel näher.Man hört dann eine junge Männerstimme mit indischem Akzent, die sich als Mitglied des Microsoft-Helpdesks bezeichnet und dem Angerufenen bei seinen derzeitigen Problemen mit dem Computer helfen will. Natürlich habe ich sie abgebügelt, aber eines Tages hatte ich sehr viel Zeit und war vor allem recht gut drauf, weswegen ich mich einließ.
Zuerst laberte er noch ein wenig herum von wegen Vertrauen und so, übergab den Staffelstab dann an einen anderen und auf dessen „Anweisungen“ hängten wir uns über Teamviewer zusammen. Schon alleine dieses wäre normalerweise seine Disqualifikation gewesen, denn MS hat andere Möglichkeiten, aber ich wollte ja sehen, was kommt. Ich konnte also als Passagier beobachten, wie er mit dem Cursor über den Bildschirm huschte und dabei scheinbar unverfängliche Fragen stellte. An irgendeiner Stelle schien er sich nur noch für den Bankzugang zu interessieren, weshalb ich die Mitarbeit aufkündigte. Augenblicklich aktivierte er den Mann von vorhin, der sofort intensiv auf mich einsprach. Plötzlich merkte ich, daß ich keine Gewalt mehr über Maus und Tastatur hatte, während er mit höchster Intensität weitermachte. Mit diesem Schritt des Aussperrens hatte ich aber schon eine Weile vorher gerechnet und habe dann auch nicht gezögert. – Die Oberhoheit über den Netzschalter habe immer noch ich! Aus die Maus! Ich habe dann noch drei Passworte geändert, in deren Nähe er gekommen warund dann war es aber auch gut. Vor dieser Masche hatte man schon eine Weile vorher in den Medien gewarnt und nun wußte ich es ganz genau und auch, wo ich die Akteure menschlich einstufen muß.

So kam es einige Wochen später erneut zu einem Anruf dieser „Truppenteile“. Ich unterbrach den jungen Menschen und es gab folgenden englischen Dialog.
Ich: „Lassen sie mich raten! Sie sind vom Microsoft-Support und wollen mir bei meinen Computerproblemen helfen?“
Er: „Richtig, ich…“
Ich: „Dann leck mich am Arsche und geh nach Hause!“
– kurze Sprachlosigkeit
Er: „Kann es sein, daß du ein Mutterficker bist?!“
Ich: „Das ist richtig, aber nur bei deiner.“
Jetzt legte er auf. Wie kann man nur so einschnappen?

Er ist eben kein bißchen tolerant.